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PR: Grenzen setzen

Wenn ihr eure Öffentlichkeitsarbeit selbst in die Hand nehmt, ist vieles wichtig:

  • wofür man in der Selbstständigkeit steht.
  • Was man anbietet und was eben nicht.
  • Vertrauen und Beziehungen zu Interessierten und Kunden aufzubauen und zu halten.

Dafür sind verschiedene Fähigkeiten und Marketinginstrumente sinnvoll.

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit – das gehört dazu:

  1. Pressearbeit – Kontakt mit Redaktionen von Zeitungen, Zeitschriften unterschiedlicher Couleur
  2. Content-Marketing – textliche Inhalte für Blogs, Websites, Kommentare
  3. Netzwerken – Businesstreffen, Tagungen, Messen, …
  4. Tag der offenen Tür – sowohl netzwerken als auch einladen, sich umzuschauen.
  5. Social Media – verschiedene Kanäle bieten Möglichkeiten der Information und des Austauschens

Grenzen setzen: wann und wie?

Verschiedene Situationen mit denen man als sein eigener PR-Referent in Kontakt mit Interessierten und Kunden kommt. Manche sind leicht zu bewältigen. Bei einigen Gegenübern gerät man an seine Grenzen. Wenn andere Menschen mehr wissen wollen, als man selbst bereit ist mitzuteilen. Wenn Missgünstige unter dem Deckmantel der Freundlichkeit schlechte Gefühle bei euch hervorrufen; verbal übergriffig oder gar boshaft werden. Manche Situationen können kritisch werden, weil sie in übler Nachrede enden und damit die so mühsam aufgebaute Reputation mit einem Schlag gefährden. Bei solchen „Gefahrenlagen“ hilft es sich selbst klar darüber zu sein, wofür man selbst als Selbstständige/r steht und zu sich und zu seinem Unternehmen zu stehen- egal, wie klein oder groß es ist.

Grenzen ziehen lässt sich üben und fühlt sich irgendwann normal an. Egal, ob es das „Nein-Sagen“ und meinen betrifft. Egal, ob jemand euch vor seinen Karren spannen will oder Ränke schmiedet. Es hilft, sich darüber klar zu sein,

– wo bei dir selbst die Grenzen erreicht sind.
– Welche Grenzen ziehst du wann?
– Und wie du sie ziehst?

Manchmal genügt ein Themenwechsel oder eine direkte Ansage á là „Es hört sich freundlich an, was Sie beschreiben, aber für mich klingt es, als sei noch anderes mit im Spiel?“. Aktiv zu- und Untertöne heraus hören. Sich trauen, direkt darauf zu reagieren und abwarten, wie der oder die andere reagiert. In sich hinein horchen, welche Herangehensweise sich in dir wie und am besten anfühlt.

Autor:

Kommunikationsberaterin • naturerlebnispädagogische Autorin • berät, schreibt zu Presse-/Öffentlichkeitsarbeit & Ökologie • Teetrinkerin