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Aussichten: wechselhaft

Theoretisch wäre ich diese Woche zum ersten Mal seit drei Monaten bei einer Projektbesprechung vor Ort gewesen. Leider wurde sie verschoben. Wie sehr man sich auf sowas freuen kann, ist mir erst in den letzten Wochen klar geworden. Vor Ort, in einem Büro mit Südbalkon, also gut durchlüftet und bei sonnigem Wetter draußen.
Wechselhafte Aussichten – das gilt nicht nur für die Schafskälte sondern auch beruflich. Und zwar bei vielen, wie ich höre:

Wechselhafte Aussichten

Im Januar rieb ich mir noch die Hände: Je dreiviertel des Junis und Julis waren terminlich gefüllt mit Lehrerfortbildungen und Projekttagen an Schulen. Jetzt haben SuS und Lehrende anderes am Hut, verständlich, klar. Stattdessen schreibe ich Förderanträge für Projekte, investiere in meine Weiterbildung, baue zwei neue Blogs auf und fühle mich in eine für mich neue Kundengruppe ein. Öffentlichkeitsarbeit natürlich, was sonst?

Mit wechselhaften Aussichten umgehen lernen, hatte ich bereits gelernt. Dachte ich zumindest. Als Freiberuflerin hat man immer mal gute und mal miese Zeiten. Eine Zeit wie diese Covid-19-Phase ist dagegen neu. Fast alle fahren auf Sicht. Das, was man als normal erachtet, verschiebt sich. Also, was tun? Als Dienstleister/in können Sie auch nur auf Sicht fahren, es sei denn, Sie sind als Gärtner tätig und erleben gerade ein Hoch!

Halten Sie ihre Öffentlichkeitsarbeit aufrecht!

Auch und gerade bei wechselhaften Aussichten sollten Sie weder Ihre  Presse- noch Ihre Öffentlichkeitsarbeit außer Acht lassen. Nützt ja nichts, die Leute geben eh nichts aus? Vielleicht. Aber Öffentlichkeitsarbeit wirkt sich langfristig aus. Auch Taten zählen dazu. Vielleicht fällt Ihnen eine passende Aktion ein? Eine, die weder online per Zoom und Co. verläuft, noch eine, bei der viele Menschen auf einem Fleck zusammenkommen sollten? Eine, die Spaß bereitet oder irgendeinen Nutzen bringt, der mit Ihrem Geschäft und Ihrer Persönlichkeit zusammenpasst?
Auch die lokalen Redaktionen freuen sich mal über anderes als Corona und damit Verbundenes zu berichten. Was haben Sie zu erzählen? Und ja, die meisten Dienstleister haben etwas zu sagen. Denken Sie mal nach, was sie alle zu erzählen haben und was davon sinnvoll wäre, in Zeitungen zu streuen! Es lohnt sich bestimmt.

Bei wechselhaften Aussichten langfristig denken und
die Öffentlichkeitsarbeit aufrecht halten!

Autor:

Dinge vom Ende her denken. Das große Ganze sehen. Mein Name ist Silke Bicker. Als Referentin für Presse-/Öffentlichkeitsarbeit und Umweltkommunikation rund um das Grün arbeite ich für Dienstleister, Unternehmen und Ämter.