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Antifragil aufgestellt? – Von Tanzbeinen & Bordmitteln

Nicht nur, aber gerade in Krisenzeiten merkt man, wer sich irgendwie durchschlägt oder es ganz gut schafft, sich über Wasser zu halten. Gerade Solo-Selbstständige profitieren, wenn sie sich nicht zu spitz positioniert haben oder noch ein Tanzbein führen. Und auch, wer in den letzten Wochen mehr oder weniger in dauerhafte Schockstarre verfiel und merkt: „Meine Angebote werden gar nicht mehr gefragt.“, profitiert davon sich künftig weniger fragil zu bewegen:

Zwei Standbeine sind gut – ein Drittes als Tanzbein ist fein

Ich habe zwei Standbeine, PR-Beratung plus Texte für die grüne Branche schreiben. Das Tanzbein  Naturerlebnispädagogik läuft meist nebenbei. Die beiden Standbeine laufen momentan so gerade, aber sie laufen. Aber, es tut sich etwas. Ich kann ja viel und bin auch nicht auf den Kopf gefallen. Also gebe ich zur Zeit eher Workshops und gebe Hintergrundwissen preis: Wie moderiert man Onlinebesprechungen? Wie kann man eine Präsenzfortbildung, die sonst über zwei Tage läuft, auf Online umlegen – was ist Pflicht und was Kür? Da fällt zum Beispiel Didaktik ins Gewicht und noch einiges mehr. Wie kriegt man das hin, dass man keinen Frontalvortrag hält sondern die Teilnehmenden mitnimmt? Und so weiter. Alles Dinge, die ich normalerweise bei meinen Vorbereitungen mit einbeziehe.

Ganz nebenbei kristallisieren sich neue Herangehensweisen und Möglichkeiten für bestehende Angebote heraus. Mobil mit dem Smartphone beruflich unterwegs samt der nötigen Ausrüstung. Und daraus etwas Neues zaubern. Dabei den Ball flach halten und

Mit Bordmitteln viel erreichen!

An Bord Ihrer Selbstständigkeit haben Sie viel mehr als Ihre Kunden wissen. Von vielen Dingen müssen sie nichts ahnen. Kunden genügt es, wenn Sie Ihrer Arbeit ordentlich nachgehen und Sie ihnen nützlich sind. Lange Rede, kurzer Sinn:

  • Was können Sie? (Was tun Sie im Hintergrund, wovon Ihre Kunden nichts mitbekommen? Checkliste aufstellen – Ich kann: _______________)
  • Wo liegen Ihre Stärken? (mal außerhalb der eigenen Filterblase bezüglich der normalen Angebote: worin sind Sie richtig, richtig gut? Gehören Sie zu denen, die bei Sportfesten im Hintergrund anderen den Rücken frei halten? Oder…)
  • Was haben Sie an Bord? (Ob im Kopf, Technik oder beherrschen bestimmter Fähigkeiten im Umgang mit …)
  • Was von diesen Dingen könnte wem konkret nützen? (wildes Brainstorming: 10 Minuten stoppen und los kritzeln!)

Wenn Sie einen objektiven Gesprächspartner für ein Ping-Pong-Gespräch brauchen – gerne können wir gemeinsam daran arbeiten, dass Sie weniger wacklig aufgestellt sind. Zum Beispiel in meiner Sprechstunde 🙂

Autor:

Freie Kommunikationsberaterin (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Social Media, Positionierung) und Texterin für informelle Umweltbildung