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Wasser marsch!

Brunnen waren früher und sind heute noch in vielen Gegenden Treffpunkte. Ursprünglich holten Menschen dort ihr Wasser zum Waschen, Kochen, gegen Feuer, für Vieh und Mensch zum Trinken. Brunnen durften nicht verschmutzt werden. Immer tauschte man an Brunnen Neuigkeiten aus.
Heute gibt es Brunnen ganz unterschiedlicher Art: kunstvoll, Fontänen aus dem Boden schießend, Tröge, Springbrunnen oder auch Trinkwasserbrunnen. Letztere gibt es oft in Quellgebieten mit Trinkwasserqualität. Zum Beispiel kann man in Bad Cannstatt köstliches Quellwasser zapfen. Auch im französischen Roussillon findet man nahe den Ockersteinbrüchen einen Hahn mit „eau potable“.

Austausch & Ausstrahlung

Obwohl eher eine trockene Region mit vielen warmen und heißen Perioden pro Jahr, gibt es in der Provence viele Brunnen. Fast jeder Ort besitzt mindestens einen. Meist auf Boulevards oder an egal wie kleinen oder großen Plätzen. Bereits ein einziger Brunnen ist ein Hingucker und besitzt fast magische Anziehungskraft. In der Nähe befinden sich meist Sitzgelegenheiten. Entweder stellen Geschäfte Stühle auf, es gibt Bänke oder Bistros in der Nähe. Sie entfalten eine hamonisierende Wirkung auf Erwachsene, laden zum Spielen ein.

Kühlen & Schmunzeln

Touristen kühlen ihre Hände und Arme in ihnen. Manch Einheimischer setzt Fische in ihnen aus, an denen sich alle anderen erfreuen. Immer noch bieten Brunnen Möglichkeiten für Plaudereien.
In der Provence ist das Wasser aufgrund des Kalk- und Sandsteins ringsum sehr kalkhaltig. Das führt bei manchen Brunnen zu skurrilem Aussehen. Vor allem, da die Ablagerungen aus Kalksinter einfach weiter wachsen dürfen:

Je kraftvoller das Wasser sprudelt, desto mehr fühlen sich Menschen, Hunde und so manches Wildtier davon angezogen. Oder eben von lustigen Kalksinter-Brunnengesichtern!

Autor:

Als Kommunikationsberaterin unterstütze ich Dienstleister bei ihrer individuellen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Beratungsfelder sind Positionierung, PR-Konzept, Pressearbeit, social media, Strategie und Systematisierung. Als Dipl.-Ing. und Fachjournalistin mit NaturSicht. schreibe ich für meine Auftraggeber so, dass Laien kausale Zusammenhänge rund um Anpassungen an den Klimawandel in Städten, Boden, Hochwasserschutz und Pflanzenökologie begreifen.