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Social media – verwerflich & nützlich?

Vor kurzem rezensierte ich das Buch des Internet-Vordenkers Jaron Lanier: „Zehn Gründe, warum du deine Social Media Accounts sofort löschen solltest„. Seinen Schlussfolgerungen stimme ich in vielem zu. Für mich habe ich vor einigen Jahren Regeln samt imaginärer Reißleine aufgestellt: Social Media nur geschäftlich im Sinne des Informierens samt netzwerkenden Gebens und Nehmens anzuwenden. Damit laufe ich gut.

Nachteile von Social Media

Ja, man kann süchtig nach den neuesten Nachrichten derer, denen man selbst folgt werden. Auch leicht abhängig werden vom Wunsch möglichst viele Likes zu ergattern. Viele werden ungeduldig, werden ihre Anfragen nicht innerhalb kürzester Zeit beantwortet. Und etliche Leute müssen „unbedingt jetzt live das soeben Geknipste posten“. Auch infiltrieren mittlerweile viele rechte Hetzer und Trolle die Social Media Welt. Sie haben leichtes Spiel ihre Propaganda an die Gesellschaft weiterzuleiten als jemals zuvor. Nicht jeder Vernünftige ist dagegen gefeit.

Vorteile von Social Media

Gerade für Unternehmen ist es gut reagieren zu können, gerät man in die Schlagzeilen. Aus welchem Grund auch immer. Es ist eindeutig schwerer bis unmöglich sich einzubringen, wenn man keinen eigenen Account hat; nicht weiß, wie das jeweilige Social Media Netzwerk tickt. Interessierte erwarten heutzutage, dass ein Unternehmen – egal, wie groß oder klein – in den sozialen Medien unterwegs ist und mit ihnen interagiert.

Solo-Selbstständige finden hier sowohl eine Werbe- als auch eine Marketingplattform, die sie zusammen mit und für ihre Kunden und Interessierte gestalten können. Sie erfahren tatsächlich zum Beispiel per Umfrage mal eben schnell, wer was warum spannend findet und können die Ergebnisse gleich für Ihre Arbeit verwenden. So schnell und direkt erreicht man selten die passenden Zielgruppen. Plus generiert einen Austausch dazu im gleichen Thread.

Was denn nun?

Das müssen Sie selbst wissen.

  1. Überlegen Sie, wie Sie Ihre Social Media Accounts nutzen und gestalten.
  2. Denken Sie nach, was Ihre eigene Nutzung von Social Media mit Ihnen anrichtet: Bemerken Sie dadurch Änderungen in Ihrem Verhalten und falls ja, welche konkret?
  3. Falls Sie nichts bemerken: Fragen Sie Kollegen, Familie und Freunde, ob denen andere Verhaltensweisen durch Social Media bei Ihnen auffallen?

Tragen Sie Ihre Erkenntnisse zusammen. Vielleicht ist alles in bester Ordnung. Vielleicht auch nicht und dann überlegen Sie, was Sie warum ändern möchten. Und tun es dann!

Autor:

Als Kommunikationsberaterin unterstütze ich Dienstleister bei ihrer individuellen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Beratungsfelder sind Positionierung, PR-Konzept, Pressearbeit, social media, Strategie und Systematisierung. Als Dipl.-Ing. und Fachjournalistin mit NaturSicht. schreibe ich für meine Auftraggeber so, dass Laien kausale Zusammenhänge rund um Anpassungen an den Klimawandel in Städten, Boden, Hochwasserschutz und Pflanzenökologie begreifen.