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#10Jahre: 7 Tipps neue Standbeine zu entdecken

Im Januar 2008 meldete ich mich offiziell als Selbstständige beim Finanzamt an.  Ich arbeite seit meinem Studium in der Öffentlichkeitsarbeit, schreibe selbst als Fachjournalistin und bilde verschiedene Zielgruppen zu PR, Kommunikation sowie Natur und Kunst fort. Das sind drei Standbeine, die teilweise zusammenhängen.

Auf einem Bein steht man wacklig

Wir leben in einer schnelllebigen Zeit. Das betrifft Technik ebenso wie Menschen, die ihre Position innerhalb einer Firma oder gar öfter die Organisation wechseln. Daher ist es vernünftig, wenn man sich auf mehrere Standbeine stellt. Es erhöht die eigene Komfortzone und man sichert sich ab. Es gibt zahlreiche Veränderungen, die einen persönlich treffen können. Sei es, dass man gesundheitlich angeschlagen ist oder schlicht Kunden wegbrechen, die einen bisher in lukrative Projekte einbanden. Höhen und Tiefen gibt es in der Selbstständigkeit immer wieder. Umso besser ist es nicht zu sehr in liebgewonnen Routinen zu verharren.

7 Tipps neue Standbeine zu entdecken

  1. Finden Sie Ihre Talente heraus. Die Methode Mindmap unterstützt mit verschiedenen Formen und Farben den Denkprozess – hier hilft ein großes Blatt Papier oder ein Whiteboard. Aber es gibt auch gute Computerprogramme. Wichtig ist, dass Sie das Ganze nachher überblicken und immer wieder neue Aspekte hinzufügen oder löschen können.
  2. Von anderen abgucken: Nein, das heißt nicht, dass Sie nachahmen sollten, was Sie woanders toll finden! Vom Abgucken lernt man allerdings viel, wenn man sich fragt: Warum finde ich das, was oder wie der das macht, so toll? Warum finde ich etwas nicht gut? Beantworten Sie Ihre eigenen Warum-Fragen konkret und so ausführlich wie möglich. Damit kommen Sie ein ganzes, großes Stück weiter!
  3. Was wollen Sie erreichen? Mehr Geld, mehr Kunden, höhere Absicherung, Haus am See, Ferienwohnung unterm Dach,… Für die spätere Argumentation hilft es sich Ziele zu setzen – sowohl berufliche als auch persönliche. Hach – Ziele sind doof, so lästig – ja, im ersten Moment verstehe ich diesen Seufzer. Allerdings sind Ziele nützlich, wenn man weiß, wohin die Reise gehen soll. Sich beruflich auf „Last-minute-Flüge“ einstellen – ohne Ziel, dafür irgendwo landen – oder lieber auf eine „Destination“ hinarbeiten und die Ernte einfahren: Was nützt Ihnen bei dem, was Sie erreichen wollen?
  4. Pro Standbein unterschiedliche Kundengruppen? Und falls diese Gruppen sich überlappen: Überlegen Sie gut, welche Angebote Sie wem zu welchem Zeitpunkt unterbreiten. Was ergibt Sinn? Man kann Kunden überfordern und verunsichern, manchmal beides gleichzeitig. Man tastet sich am besten mit Fingerspitzengefühl an passende Projekte heran. Das gilt für PR ebenso wie für die Akquise und sämtliche Werbemittel.
  5. Sich Zeit nehmen: Sich neu zu orientieren und dabei weitere Standbeine zu entwickeln, braucht Zeit. Zeit für Pausen und sich vom Denken zu erholen ebenso wie Zeit für ungestörtes Denken. Ich habe mir vor sechs Jahren zwei Wochen frei geschaufelt: bin gewandert, habe mit Notizblock und Stiften Mindmaps gekritzelt und mir Zeit fürs Denken gelassen. Es lohnte sich!
  6. Bitten Sie andere um Rat. Egal, ob Sie jemanden beauftragen oder Kollegen kennen. Jemand mit objektivem Blick und Knowhow zu Ihrer Situation erweist sich oft als hilfreich.
  7. Fragen Sie Ihre Kunden. Was brauchen Ihre Kunden? Welche Dienstleistungen wünschen sie sich? Was kaufen sie woanders ein, das sie eigentlich bei Ihnen ergattern könnten?

Bei der Selbstständigkeit ist Akquise zwingend nötig und gut gemachte Presse- und Öffentlichkeitsarbeit unterstützt die Kundengewinnung und -bindung dauerhaft. Beides greift ineinander wie die Rädchen eines Uhrwerks. Je feiner Sie Ihre Standbeine aufstellen, desto besser funktioniert das eigene Marketing. Auch dies gilt es zu bedenken.

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Autor:

Als Kommunikationsberaterin unterstütze ich Dienstleister bei ihrer individuellen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Beratungsfelder sind Positionierung, PR-Konzept, Pressearbeit, social media, Strategie und Systematisierung. Als Dipl.-Ing. und Fachjournalistin mit NaturSicht. schreibe ich für meine Auftraggeber so, dass Laien kausale Zusammenhänge rund um Anpassungen an den Klimawandel in Städten, Boden, Hochwasserschutz und Pflanzenökologie begreifen.