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Arbeit vor der Kamera ohne Schrecken: 8 Tipps

Neulich war es mal wieder soweit: ein Auftrag bei dem ich vor der Kamera einen Vortrag halten sollte. Ich überlegte nicht lang und sagte zu. Es kommt – wie immer – auf das zugrunde liegende Konzept, die Vorbereitung und die Struktur dessen, worum es geht, an. In diesem Fall also:

Bringt mein Vortrag Inhalte auf den Punkt, die der anvisierten Zielgruppe meines Auftraggebers deutlichen Nutzen bringen. Das ist es, worauf es hauptsächlich ankommt.

Gute Vorbereitung ist Dreiviertel der Miete

Erst das Konzept, dann die Inhalte und die gut strukturieren. Überlegen, wo genau man welche Tipps zum Mitmachen gibt. Und wie man die normalerweise vor einem „richtigen“ Publikum anbringen würde.

Auch wichtig ist, wie Sie sich kleiden und frisieren. Oft bekommt man Tipps, welche Farbe man nicht zum Termin tragen sollte. Bei mir war das zum Beispiel Grün. Denn die Wand, vor der ich aufnommen wurde, war grün. Ziehen Sie sich etwas Schickes nicht zu Warmes an: Scheinwerfer haben starke Lampen und strahlen Wärme aus. Oft kann man sich vor Ort umziehen und wird für das scharfe Scheinwerferlicht etwas geschminkt.

Die Durchführung

Wenn Ihr Konzept stimmig ist, die Inhalte passend und Sie die Struktur gut in der veranschlagten Zeit einhalten können, sollte nichts mehr schiefgehen. Ob Powerpointfolien oder frei vor einer Bilderschau erzählend. Das Gute an der Arbeit vor der Kamera ist: Verplapperer werden geschnitten oder die Szene wiederholt.

Ich denke mir immer den Menschen hinter der Kamera als großes Publikum und achte während des Vortragens darauf, ob er mit meinem Vortrag „mitgeht“: also mal lächelt oder sogar lacht oder nickt. Wenn Sie meinen, dass Sie etwas genau zeigen sollten, tun Sie das. Das bringt Leben hinein.

8 konkrete Tipps

  1. Gute Vorbereitung ist Gold wert: Passende Folienstruktur, schicke Kleidung, gut sitzende Frisur.
  2. 30 Minuten vorher: Stimme aufwärmen ist Gold wert – damit sie nicht piepst, krächzt oder Sie ganz im Stich lässt vor Aufregung.
  3. Bitten Sie um ein Glas stilles Wasser zum Kehle befeuchten zwischendurch.
  4. Kurz vor der Aufnahme: Tief durchatmen, aufrecht hinstellen und die Arme mitnehmen – Gestik unterstützt die Sprache und lässt die Stimme melodischer klingen.
  5. Während der Aufnahme: Blicken Sie den Menschen hinter der Kamera an, denken Sie sich ihn als Publikum.
  6. Verhalten Sie sich als ob Sie wie gewohnt vor kleinem oder großem Publikum ohne Kamera einen Vortrag halten. Spontane Geistesblitze, die jetzt gut passen würden und die Sie normalerweise umsetzen würden: setzen Sie die doch einfach auch vor der Kamera um.
  7. Und wenn was schief geht? Lachen und weitermachen. Das Lachen könnte geschnitten werden. Der Rest funzt. Darauf kommt es an.
  8. Seien Sie so, wie Sie sonst bei Vorträgen sind.

P.S.: Worum es inhaltlich ging, erfahren Sie hier

Autor:

Ich berate Dienstleister zu ihrer individuellen Unternehmenskommunikation und unterstütze sie dabei, das frisch Konzipierte und mit mir Erarbeitete selbst anwenden zu können. Denn gerade Dienstleister punkten mit ihrer persönlichen Art und Weise ihre Geschäfte anzugehen.