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Website & Blog aufräumen – so gehts!

Im Juli gab es nicht nur eine Blogpause wie sonst sondern einen Juli-Putz. Mein Urlaub steht noch an; ich habe diese Website aufgeräumt, neu aufgesetzt und eine weitere erstellt. Nach fünf Jahren war das dringend nötig. Also justierte ich mein eigenes PR-Konzept bezüglich der Maßnahme „Website & Blog“ nach und fing an zu werkeln. Die erste Phase dauerte drei Tage inklusive zweier Nachtschichten und die zweite nur noch 2,5 Stunden. Nötig war das Ganze aus verschiedenen technischen und geschäftlichen Gründen.
Was dabei zu beachten ist:

Basics zum Website & Blog aufräumen

Fangen Sie immer damit an, sich ein gutes Konzept zu erstellen bzw. das vorhandene zu aktualisieren. Ich habe mir Checklisten erstellt und schreibe die in mein „Ideen-Buch“ hinein. Da kann ich auch noch zusätzlich etwas an die Seite kritzeln. Konzept und Checklisten helfen später Zeit zu sparen.
Eine Checkliste beinhaltet zum Beispiel alle Plug-Ins, falls die beim Installieren des neuen WordPress-Themes plötzlich futsch sein sollten. Eine andere alles, was ich für das neue Layout zu tun habe.

Einen Ordner mit allen nötigen Dateien vorab anlegen: Checklisten, zip-Datei des neuen Themes, Grafiken, Screenshots, etc.

Screenshots vom Backend und den Seiten speichern, so dass man weiß, wie es vorher ausgesehen hat. Mein Kalender-PlugIn für die E-Mail-Workshops musste erst wieder eingestellt werden; mit den Screenshots dauerte die Neueinrichtung nur fünf Minuten.

Da mein altes Theme „Yoko“ nicht mehr aktualisiert wurde, musste ein neues her. Die Fülle an WP-Themes kann einen erschlagen. Das PR-Konzept nützt sehr: daraus können Sie ersehen, welchen Stil das neue haben sollte und können die Qual der Wahl eingrenzen.

Zur Sache

To do Blog aufräumen
Mein Blog ist mittlerweile fünf Jahre alt und änderte sich entsprechend den Anpassungen an die Bedürfnisse meiner Zielgruppen immer mit. Es war nötig, nicht mehr passendes zu löschen oder zu aktualisieren. Daher empfehle ich Ihnen, sich mindestens zwei Tage zu gönnen. Manches dauert oft länger als gedacht.

  1. Überlegen Sie, ob sich Ihre Angebote und Zielgruppen verändert haben. Das hat meist auch Auswirkungen auf Ihren Blog. Überlegen Sie, ob die Kategorien und Schlagworte im Blog noch zu Ihrem Geschäft, Ihren Lesern und Ihren Dienstleistungen passen. Falls nicht, notieren Sie sich neue Schlagworte. Die sind für Suchmaschinen und Leser wichtig.
  2. Im Backend steht, welche Kategorie wie viele Beiträge enthält. Wo sind besonders viele – und warum? Wo sind eher weniger – und warum?
  3. Falls Ihre Überlegungen neue Schlagworte erbrachten, kamen Ihnen bestimmt schon Ideen, ob Kategorien umbenannt, gelöscht oder neue erstellt werden sollten.
  4. Es hilft, sich die Beiträge jeder Kategorie anzuschauen: Sind Beiträge dabei, die gar nicht mehr zu Ihrer Ausrichtung passen? Löschen oder Inhalte verändern? Wenn behalten, passen die Schlagworte noch?
  5. Papierkorb bei Beiträgen: kann alles weg?
  6. Es ist nicht schlimm Artikel zu löschen. Sie betreiben den Blog aus geschäftlichen Gründen, weil Sie mit ihm Ihre Expertise zeigen und um Ihre Akquise zu unterstützen. Ein guter Blog nützt Ihrer PR nur, wenn Sie ihn aktuell halten oder: wo gehobelt wird, fallen Späne.

To do Website technisch neu einrichten

  1. Neues Theme kaufen, auf den Computer laden und auf Ihrer Website unter „Design – Themes“ hochladen, es installieren und aktivieren.
  2. Gucken, ob noch alles im Backend da ist oder Sie etwas neu installieren müssen. Keine Sorgen, Beiträge und Seiten bleiben erhalten. Bei PlugIns, Widgets und Sidebars können Überraschungen auftauchen. Daher Checklisten bereithalten.
  3. Blick auf die Seite, die Leser normalerweise sehen. Meist siehts chaotisch aus.
  4. Ordnung ins Chaos bringen. Gegebenenfalls die Sidebars neu einstellen, Widgets überprüfen und neu sortieren, neue Texte falls nötig, eventuell haben Sie Theme bedingt mehr Möglichkeiten als vorher Ihren Lesern Nutzen zu bieten oder Ihre Leistungen noch besser darzustellen.   Auch das Kopfbild muss neu eingerichtet werden – Grafiken in passender Größe sollten Sie zur Hand haben, s. Ordner und Checkliste.
  5. Überprüfen, wie die Texte auf der Website aussehen und ein wenig frickeln.
  6. Farben und Hintergründe einstellen. Falls das mit ihrem gewählten Theme nicht so einfach ist, beauftragen Sie am Besten einen Webentwickler ein Childtheme zu erstellen (oder trauen sich selbst da ran).
  7. Plug-Ins überprüfen. Nutzen Sie alle bzw. nützen sie Ihnen? Alle, die Sie nicht mehr brauchen, können gelöscht werden. Je mehr PlugIns, desto langsamer lädt die Website. Die, die nicht mehr unterstützt werden löschen, und gegebenenfalls Ersatz installieren und einrichten.
  8. Seiten überprüfen: Sind Medien noch da, wo sie hin sollen? Manchmal ändert ein neues Theme auch das Layout der Beiträge. Sind die Texte/Angebote noch aktuell?
  9. Papierkorb bei Seiten: Löschen, was gelöscht werden kann.
  10. Benutzer: Passt das Benutzerbild und der Text dazu noch?
  11. Sich freuen, wenn alles fertig eingerichtet ist.

 

Autor:

Ich berate Dienstleister zu ihrer individuellen Unternehmenskommunikation und unterstütze sie dabei, das frisch Konzipierte und mit mir Erarbeitete selbst anwenden zu können. Denn gerade Dienstleister punkten mit ihrer persönlichen Art und Weise ihre Geschäfte anzugehen.