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Blödes Netzwerk! – 3 Fehler, woran es hapern kann

Wenn Netzwerken blöd läuft, haben Sie wahrscheinlich das falsche Konzept oder eine anstrengende Haltung für die anderen – und ja, jedes Netzwerk tickt anders, on- wie offline – oder es ist wirklich nicht das passende Netzwerk für Sie.

3 Fehler

Fehler Nr. 1: Konzept mit Erwartungshaltung
Ich will jetzt unbedingt wissen, wie das mit dem Facebook-Messenger funktioniert. Und dann brauche ich noch dies und dann das, jenes. Ach! und der Björn ist auch da – von dem will ich noch X wissen… Ich habe immer eine Frage im Gepäck und netzwerken heißt doch „geben und nehmen“. Ich will nur nehmen, mit dem geben gebe ich mich nicht ab. Und dieses kostenlose Wissen verteilen die doch gern großzügig, fordere ich halt noch a bisserl mehr, muss schließlich wissen, wie ichs umsetzen soll. Wäre doch gelacht, wenn ich meine kleinen Infos hier nicht erhalte. Wie, Tante Google fragen – spinnen die jetzt?!?

Fehler Nr. 2: Einmal Prinz zu sein…
… einmal?!? Immer!! Die sollen ruhig alle wissen, wie erfolgreich ich bin: heute ein Seminar – was haben die für ein Glück, dass ich heute hier beim Treffen teilnehme! Ahnen die gar nicht. Also zeige ich so richtig, wie toll ich bin, meine Erfolge, meine Pokale und meine schönen Flyer lege ich an jeden Platz.

Fehler Nr. 3: Netzwerken bedeutet Akquirieren
Einige Mal bei verschiedenen Netzwerken hineinschnuppern und dann entscheiden, wo Ihre Zielgruppe sich tummelt? Wozu langwierig Akquise betreiben, wenn es auch so schnell beim Plaudern geht? Und bitte, alle müssen mich kennen und g-e-n-a-u wissen, wer ich bin und was ich alles mache und mein Auftragsbuch dabei habe.

forderndes-auftreten

Klar können Aufträge über Netzwerke und beim Netzwerken entstehen. Netzwerken gehört zur PR dazu, man zeigt sich, erläutert bei Nachfragen sein Angebot zielgerichtet und sicherlich kommt der ein oder andere Auftrag darüber zustande. Auch, wenn es gebetsmühlenartig klingt: Erst geben und dann nehmen. Die anderen sind meist nicht dümmer als man selbst und nette Leute sind häufig in der Überzahl zu finden. Klar darf und soll man auch mal etwas nehmen: eine Information, eine Hilfestellung, ein Mitmachen erbitten oder…

Möglichst ohne zu fordern, ohne ständig auf Kundenfang zu gehen und ohne sich selbstverliebt zu verhalten.

Autor:

Ich berate Dienstleister zu ihrer individuellen Unternehmenskommunikation und unterstütze sie dabei, das frisch Konzipierte und mit mir Erarbeitete selbst anwenden zu können. Denn gerade Dienstleister punkten mit ihrer persönlichen Art und Weise ihre Geschäfte anzugehen.