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Du, Sie oder und?

Viele Menschen duzen sich heute – egal, ob sie sich kennen oder nicht – und finden dies völlig normal. So wird man auch in vielen Blogs, Newslettern und auf barcamps gedutzt. Ich überlege schon länger, ob ich das Du durchgängig im Blog nutzen möchte. Und merke, nein, damit fühle ich mich unwohl. Denn das Siezen ermöglicht es mir einen sachlichen- reflektierten Standpunkt einzunehmen, während das Du eher auf der freundschaftlichen Ebene läuft.

Für mich ist das SIE den Menschen vorbehalten, die ich noch nicht kenne – zum Beispiel flüchtigen Bekannten. Ich finde es mittlerweile allerdings auch nicht schwer, andere zu duzen obwohl ich sie nicht kenne, einfach, weil in bestimmten Kreisen das DU kursiert. Zum Beispiel auf Netzwerktreffen, bei Seminaren und so weiter.
Allerdings ist es mir persönlich lieber, ehemalige Seminarteilnehmer nach dem Kurs wieder zu siezen und falle auch oft währenddessen in das SIE zurück.
Respekt und wertschätzende Umgangsformen sind nicht nur im DU oder SIE möglich ebenso wie sich Distanz in Körpersprache und Wortwahl sehr wohl ausdrücken kann, wenn man sich duzt.
Augenhöhe ist nicht alleine abhängig von der Art der Anrede.

Autor:

Ich berate Dienstleister zu ihrer individuellen Unternehmenskommunikation und unterstütze sie dabei, das frisch Konzipierte und mit mir Erarbeitete selbst anwenden zu können. Denn gerade Dienstleister punkten mit ihrer persönlichen Art und Weise ihre Geschäfte anzugehen.