Erdhaftig – Silke Bicker | Kommunikation: Naturwissen & PR

Eigene Kommandozentrale ist wichtig

Als Kommandozentrale fungiert die eigene Website gekoppelt mit einem Blog. Dieser wiederum ist mit den social media Kanälen verbunden, an die eigenen Beiträge automatisch versendet werden. So spart man sich einerseits die Zeit, um alles einzeln manuell einzugeben. So lockt man andererseits Leser dahin, wo auch die eigenen Angebote zu entdecken sind.

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Möglichst so, dass – um im obigen Bild zu bleiben – nicht nur eine Website und eventuell noch eine Fanpage bei Facebook erstellt wird wie ein oder zwei Veilchen auf der Wiese. Zwei Blümelein sind schnell gepflückt und weg. Was ich mittlerweile häufig  beobachte sind Selbstständige, die zwar eine Website besitzen, diese leider nicht als Kommandozentrale nutzen. Dies ist für die eigene PR, fürs eigene Marketing, jedoch überlebenswichtig. Was nutzt eine Website als reine Angebots- und Visitenkarten im Netz, wenn sie nicht gefunden wird? Im schlimmsten Fall wird der Kanal, den man hauptsächlich mit Terminen und Neuigkeiten bestückte – zum Beispiel Facebook – von der eigenen Zielgruppe nicht mehr frequentiert. Und dann? Fallen die Leser weg. Das passiert öfter als man denkt.
Genauso fatal ist es sich nur auf einen Kanal zu konzentrieren. Nur Blog ohne social media – wer wird auf ihn aufmerksam? Nur Blog mit Newsletter genügt meist auch nicht, um zügig neue Reichweiten zu erhalten. Bloggen ohne Konzept ist ebenfalls sinnlos.

Erst denken, dann konzipieren und dann umsetzen.

Lieber eine vernünftige Kommandozentrale aufbauen, diese passend zum eigenen Angebot und der eigenen Zielgruppe bedienen.

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Website und Blog getrennt?

Diese Kombination ergibt nur Sinn, wenn unterschiedliche Inhalte vertreten werden.

Ist der Bloginhalt passend zur Website, sollte beides auf einer Domain laufen. Es wird immer Leser geben, die nur am Blog interessiert sind ebenso wie diejenigen, die nur am Angebot interessiert sind. Es wird immer Leser geben, die nicht beauftragen.
Es gibt jedoch weit häufiger diejenigen, die dem Blog auf social media Kanälen folgen und immer wieder auf einen Link zum aktuellen Blogartikel klicken, den Beitrag lesen und weiterempfehlen – in ihre eigenen Online-Netzwerke. Die am Angebot interessiert sind, Sie mit dem gern gelesenen Blog in Verbindung bringen und im entscheidenden Moment an Sie als Anbieter denken. Gut, wenn dann beides auf einer Domain zu finden ist.

Silke Bicker

Autor: Silke Bicker

Ich schreibe und lehre für Organisationen, die mit unterschiedlichen Medien Wissen über Natur kommunizieren. Darüber hinaus berate ich Dienstleister zu ihrem individuellen PR-Konzept und unterstütze sie dabei, dieses selbst gut umsetzen zu können.

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