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5 Tipps für klare Kommunikation

Fortbildung Gruppe groß (3)Vorhin habe ich eine wirklich völlig nutzlose Besprechung hinter mich gebracht. Und machte mir auf dem Heimweg Gedanken über den Nutzen einer klaren Sprache und klaren Auftragsklärung. Ja, die Auftragsklärung ist extrem wichtig! Das gilt auch für Projekte, die gemeinsam mit Kooperationspartnern angegangen werden:

  • Ziehen alle am gleichen Strang?
  • Sind sich alle einig darüber, welche Ergebnisse am Ende rauskommen sollen?

Falls beide Faktoren nicht so ganz oder gar nicht zutreffen, gibts ziemlich sicher früher oder später ein böses Erwachen.

Eine klare Sprache schreckt viele Menschen, ob aus Zaghaftigkeit oder weil sie mit einer unklaren Sprache Aufmerksamkeit erzielen wollen oder sich noch nicht klar darüber sind, wohin die Reise eigentlich gehen soll. Bei letzterem hilft oft, mit jemand anderem darüber zu sprechen.

5 Tipps zum Klartext in Gesprächen:

  1. Bleiben Sie ehrlich und kommunizieren Sie mit offenen Karten. Sie müssen nicht alle Ziele zugleich offenbaren, jedoch ist es günstig Gesprächspartner nicht dauerhaft im Unklaren zu lassen, was – z. B. bei Projekten – am Ende herausspringen soll oder wie Sie etwas gerne angehen würden. Es kommt immer gut an, wenn man mitteilt: “…, ich spiele mit offenen Karten, weil ….”
  2. Bleiben Sie auf der sachlichen Ebene und bei sachlichen Argumenten. Auch wenn beim Gegenüber die Emotionen hochkochen sollten. Dadurch behalten Sie den roten Faden in der Gesprächsführung bei und bringen das Gespräch durch klare Worte sachlich in die richtige Richtung. Ebenso zeigt man dadurch, einen kühlen Kopf bewahren zu können. Und nur so gelangen viele berufliche Gespräche zu einem vernünftigen Ergebnis. Zusätzlich zum sachlichen Klartext können Sie mit Ihrer Körpersprache punkten: bei schwierigen Botschaften freundlich lächeln, dem Gegenüber so entgegenkommen. Bestimmt und freundlich klar sprechen.
  3. Aktiv zuhören und auf Appelle eingehen. Manchmal wirkt der Klartext verletzend oder vor den Kopf stoßend, nicht der Worte sondern des Tonfalls wegen. Haken Sie nach, “…ich habe verstanden, was Sie mir sagten, jedoch höre ich einen Unterton heraus, der….” Ihr Gegenüber merkte es vielleicht gar nicht und erhält durch Ihre Nachfrage sowohl ein Feedback als auch die Gelegenheit sich selbst klar zu äußern.
  4. Bleiben Sie bei sich. Oft verhalten wir uns so, als ob noch jemand hinter dem steht, was wir sagen. Dann wird aus “ich” plötzlich “wir”. Kann man oft auch auf Homepages Solo-Selbstständiger sehen, im Text “wir” und im Impressum/Profil steckt nur eine Person dahinter. So etwas irritiert Leser und Gesprächspartner. Statt “Wir stehen voll dahinter” ist oft ein “Ich stehe hinter meiner Aussage/unserem Projekt/…” viel besser. Es kommt nämlich direkt auch so an: Ah, die steht hinter unseren Abmachungen (Beispiel)!
  5. Markenzeichen von Klartext: Konkret auf den Punkt kommen. In der Kürze liegt die Würze und das möglichst konkret und präzise. Das heißt nicht, dass Sie den Imperativ verwenden sollten (bloß nicht!). Es heißt jedoch, dass man sich vor dem Gespräch möglichst klar darüber werden sollte: wo stehe ich? was will ich/ soll das Projekt erzielen? was ist für den Gesprächspartner wichtig zu wissen (ohne was kann er vielleicht gar nicht weiterarbeiten)? was könnte unter den Tisch fallen?

Autor:

Ich berate Dienstleister zu ihrer individuellen Unternehmenskommunikation und unterstütze sie dabei, das frisch Konzipierte und mit mir Erarbeitete selbst anwenden zu können. Denn gerade Dienstleister punkten mit ihrer persönlichen Art und Weise ihre Geschäfte anzugehen.