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Wir kennen uns, also kriegst du meinen Newsletter…

Weihnachten1Das passiert öfter als man gemeinhin denkt. Egal, ob bei Facebook „befreundet“, bei Xing „verxingelt“, Follower bei Twitter oder Google+ oder einfach nur mal miteinander vis à vis gesprochen, auf einmal erhält man einen Newsletter, den man gar nicht abonnierte. Es ist rechtswidriges Agieren. Denn Newsletter und Werbemails dürfen nicht ohne Zustimmung des Empfängers versendet werden. Und es ist ärgerlich sowohl für den Versender als auch den Empfänger:

Mögliche Reaktionen

Der Versender tritt in einen Fettnapf und gerät beim Empfänger in ein schlechtes Licht. Er bereitet sich mindestens doppelte Arbeit, je nachdem an wen er gerät:

  • eventuell meldet sich ein Anwalt bei ihm, weil der Empfänger längst die Nase voll von unerwünschten Newslettern hat und die Zügel straff zieht.
  • Er muss in jedem Fall die E-Mail-Adresse aus seinen Verteilern austragen.
  • Je nachdem ob er patzig oder souverän reagiert, bleibt er im Gedächtnis des Empfängers haften.

Der Empfänger wundert sich und geht oft

  • Weg A „höfliche Bitte um Austragen der E-Mail-Adresse aus dem Verteiler“, wenn man sich nicht durch einen Mausklick davon lösen kann. Oder
  • Weg B „Entfernung des Übels durch rechtliche Hilfe“ (das sind die, die die Faxen satt bis obenhin haben). Oder
  • Weg C „Kennzeichnung der Versenderadresse als Spam“.

Ich habe seit Beginn meiner Selbständigkeit bereits mehrere unerwünschte Newsletter erhalten und reagiere noch mit mehr oder weniger höflichen Bitten meine Mailadresse aus dem Verteiler zu entfernen und stelle die rhetorische Frage, wie ich überhaupt in den Verteiler kam ohne die Adresse selbst einzutragen oder darum gebeten zu haben. Die meisten Versender tragen mich danach aus. Einige reagierten entweder patzig-beleidigt oder sogar weinerlich und fingen an zu diskutieren.

Nein, auch wenn…

man sich gerade selbständig machte und mit einem Newsletter „schnell“ Kunden gewinnen möchte, ist es falsch auf diese Weise zu handeln.
man noch frischer Gründer ist und alle Bekannten und  die, deren Newsletter man selbst freiwillig bezieht, einfach in den eigenen, neuen Verteiler zu stecken – weil man ja irgendwo anfangen muss.
man gehört hat, dass ein Newsletter direkt Kunden bringt und besonders an dem Tag, an dem er erscheint.
man jetzt endlich einen Newsletter kreierte und starten will – bloß blöd, dass sich noch keiner dafür anmeldete…

Alle diese Gründe sind mir schon mal aufgetischt worden. Und es gibt Pappenheimer, bei denen man immer noch Newsletter erhält auch wenn sich über einen entsprechenden Link abmeldet.

Was nützt Ihnen als frisch gebackeneR NewsletterversenderIn am meisten?

  1. Dass Ihr Newsletter nervt und ungelesen im Nirwana landet? Oder
  2. Dass er genau diejenigen erreicht, die ihn lesen wollen und sich freuen, ihn zu erhalten? Sich vielleicht sogar auf ihn freuen?

 

 

Autor:

Ich berate Dienstleister zu ihrer individuellen Unternehmenskommunikation und unterstütze sie dabei, das frisch Konzipierte und mit mir Erarbeitete selbst anwenden zu können. Denn gerade Dienstleister punkten mit ihrer persönlichen Art und Weise ihre Geschäfte anzugehen.