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Mit Ausdauer zum Ziel – 4 Tipps

GM_Schäfergrund_2004Mein Vermieter knurrte mich neulich an, die Fugen zwischen den Waschbetonplatten müssten dringend von aufwachsendem Gras und Wildkräutern gerupft werden. Nun ist dies eine ziemlich alte Terrasse, noch aus den fünfziger Jahren und die Fugen müssen alle paar Jahre gereinigt werden. Kein Problem. Vor einer Woche kam der Hausmeister, kümmerte sich und es sah wahrhaftig so aus, als sei jedes noch so kleine Pflänzchen weg. Heute Morgen lugte ein kleines Minzblatt aus einer Fuge und ich musste so lachen:D

Ausdauer ist nicht nur bei Pflanzen stark, sondern auch bei Menschen. Von Pflanzen können wir uns eine Menge abgucken, wenn wir sie im Jahresverlauf gedeihen sehen:

Das Leben ist kurz und Ziele wollen erreicht werden?

  1. Bauen Sie sich keine “Wurzelsperre” in Ihre Maßnahmen ein. Wurzeln von Giersch, Melisse und Minze wuchern gerne unterirdisch. Damit dies nicht geschieht, kann man Wurzelsperren in den Boden einbauen. Hilft nicht immer, aber darum gehts jetzt nicht. Manchmal bauen wir uns auch Sperren auf: wenn wir uns nicht trauen, einen bestimmten Menschen anzusprechen. Egal, ob privat oder beruflich, weil wir vorschnell und unbedacht handelten oder die Akquise möglichst lange hinauszögern. Die Sperre sitzt in Ihrem Kopf. Finden Sie heraus, welche “Wurzelsperre” Ihnen das Leben vermiest und versüßen Sie es sich!
  2. Entwickeln Sie lange, starke Wurzeln.  Die meisten sturmerprobten Bäume sind Pfahlwurzler und daher oft deutlich widerstandsfähiger als flachwurzelnde Bäume. Klar, Sie sind keine Pflanze. Die Wurzeln sind metaphorisch gemeint: Halt finden in bestimmten Bildern, Düften, Klängen und Erinnerungen. Wissen, wo /bei wem man sich zuhause fühlt und in schlimmen Momenten daraus Kraft ziehen. Selbst dann, wenn man meilenweit von diesem Ort / diesem Menschen entfernt ist. Stark verwurzelt können Sie besser Widerstand leisten, im Sturm des Lebens und in Krisensituationen.
  3. Feiern Sie Erfolge und zeigen Sie, dass Sie sich darüber freuen. Das Leben ist ein Ponyhof. Aus der Sicht von Ponies jedenfalls :wink: Es besteht aus immer wiederkehrenden Faktoren: Ob schlafen, grasen, von der Weide geholt, geputzt, gezäumt, geritten, auf die Weide gebracht zu werden, grasen, dösen, grasen… Die meisten Aufgaben sind Routine. Feiern Sie die Feste dazwischen wie sie fallen, das lockert auf und bringt Sie den eigenen Zielen näher – locker und unverkrampft. Aus der täglichen Routine Sicherheit schöpfen und ab und zu daraus ausbrechen.
  4. Zeigen Sie anderen, “wie lieb Sie sie haben” und umgeben sich mit den Menschen, Tieren und Pflanzen, die Ihnen gut tun. Nein, nicht esoterisch gemeint. Es hilft, sich um liebe Menschen und Wesen zu kümmern, zu zeigen, das und was sie einem selbst bedeuten. Die Gartenpflanzen mit Regenwasser zu gießen, Vögeln in der Stadt eine kleine Schale zum Baden mit Wasser gefüllt bereitzustellen… . Gedankt wird es Ihnen auf vielfältige Weise.
  5. Tun Sie sich selbst Gutes. Niemand hat etwas davon, wenn Sie schlapp machen.

Alle diese Tipps bringen Sie Ihren Zielen näher – wenn Sie sie mit Geduld ausdauernd ausüben. Vergessen Sie bei Konzepten nicht, was Ihnen gut tut und wie gut Routine sein kann. Aber auch nicht, sich Abstand von Routinen zu gönnen. So, wie eine Minze, die allen Widerständen zum Trotz das Wuchern nicht lassen kann. Und im Gegenzug weiche Blätter für Tees, Limonaden, Sirups oder einfach so zum drauf herumkauen schenkt.

Autor:

Ich berate Dienstleister zu ihrer individuellen Unternehmenskommunikation und unterstütze sie dabei, das frisch Konzipierte und mit mir Erarbeitete selbst anwenden zu können. Denn gerade Dienstleister punkten mit ihrer persönlichen Art und Weise ihre Geschäfte anzugehen.