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Ein Rädchen greift ins andere

Blütenblatt KlatschmohnDas gilt nicht nur im Uhrwerk, sondern auch bei einer guten Kommunikationsstrategie in der Öffentlichkeitsarbeit. Oft bin ich bei Kunden und höre beim Schlagwort „social media“, dass sie unbedingt eine Fanpage bei Facebook haben wollen. Frage ich nach, weswegen sie denn unbedingt zu Facebook wollen, erhalte ich meistens ein „da sind doch alle“ 😯 Nichts gegen diesen Kanal, aber bevor Sie sich für oder gegen ein soziales Netzwerk entscheiden, sollten einige andere Fragen geklärt werden. Unter anderem die,

  •  was soll überhaupt erreicht werden?
  • welche Kapazitäten das Unternehmen hat, die ausgewählten Kanäle zu bespielen?
  • was interessiert die potentiellen Kunden des Unternehmens?
  • welchen Nutzen bietet die Fanpage für die Leser?

Wenige Mitarbeiter

Gerade Solo-Selbstständige und KMU mit wenigen Mitarbeitern, die vielleicht nicht mal alle Vollzeit arbeiten, sollten sich überlegen, welche social media sie warum womit und wie bespielen wollen. Oft heißt es, wir werden demnächst unseren Blog haben und unsere Fanpage bei Facebook, ach ja, und so ein Anmeldeformular für einen Newsletter kriegen wir auch. So eine Antwort höre ich häufig und meistens gibt es dafür einen einzigen Mitarbeiter, der zugleich noch „Mädchen“ für sonst so Anfallendes ist, was Chef oder Chefin nicht erledigen.

Was können Sie zeitlich leisten?

Bleiben wir mal bei den drei neuen Kommunikationsmitteln: neuer Blog, Newsletter, Fanpage und stellen Sie sich vor, Sie haben vorher noch nie gebloggt, für Facebook geschrieben noch Newsletter verfasst geschweige sich damit intensiver beschäftigt. Alle drei Medien werden unterschiedlich von den Lesern wahrgenommen. Facebook, Twitter und Co. kann man nicht genauso wie einen Blog befüllen, da gelten – pro Netzwerk – andere Regeln, mit denen man sich erstmal vertraut machen sollte. Und sich für jedes Medium ein passendes Konzept zu überlegen – im eigenen Interesse. All dies benötigt nicht nur am Anfang einen höheren zeitlichen Aufwand.

Auch deswegen ist es so wichtig, sich zu fragen:
was will ich erreichen und
welche social media sind für mich sinnvoll?
Darum, weil „alle“ bei Facebook sind? Wer sind denn diese „alle“? Die Antwort greift viel zu kurz.

Bei einer guten Kommunikationsstrategie, die jedes Konzept zur Öffentlichkeitsarbeit aufweist, greift ein Rädchen ins andere.

Ob Sie sich in persönlichen Netzwerken vis á vis bewegen oder im world wide web, ob Sie Flyer und Visitenkarten verteilen, Besucher auf Messen ansprechen oder ob Sie sich eine Facebook-Fanpage aufbauen.

Autor:

Ich berate Dienstleister zu ihrer individuellen Unternehmenskommunikation und unterstütze sie dabei, das frisch Konzipierte und mit mir Erarbeitete selbst anwenden zu können. Denn gerade Dienstleister punkten mit ihrer persönlichen Art und Weise ihre Geschäfte anzugehen.