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Kommunikation für den „Boden“ ist oft unkonkret

Man könnte das Problem mit einem Satz nennen: Viel Inhalt für möglichst „alle“ Ziel – & Altersgruppen in ein einziges Dokument beziehungsweise eine einzige Veranstaltung packen. Das alleine ist allerdings nicht das ganze Problem sondern so eben mal die Laubschicht auf dem Humus.
Viele Laien wissen nicht, was sich unter ihren Füßen verbirgt. Manche wissenschaftlichen Mitarbeiter scheinen zu denken, sie könnten mit Laien genauso umgehen wie mit ihren Studenten. Manche wiederum schreiben Materialien für Schüler und Lehrer, vergessen dabei die Denkweise ihrer ZielgruppeN und schreiben flott an ihnen vorbei. Weil oft vieles im unklaren gelassen wird. Den Autoren ist alles klar, nur kann nicht jeder so schreiben, dass es Außenstehende genauso gut verstehen.

Und, die wissenschaftliche Sprache wird ja auch nicht mit der Muttermilch aufgesogen, sondern schwer erlernt. Nur wird sie nicht nur in Fachkreisen genutzt. Da, wo sie hingehört. Nein, Laien werden auch mit ihr angesprochen. Und so hören viele Menschen nicht hin und lesen einen Text nicht – denn sie verstehen die Fachtermini nicht oder fühlen sich im Stich gelassen.

Gut gemeint ist oft nicht gut gemacht
Autoren-Profilierung versus Wohl und Nutzen interessierter Multiplikatoren

Öffentlichkeitsarbeit in der Umweltbildung

Lehrer und Erzieher können Inhalte auf ihre eigenen Zielgruppen ummünzen. Alle anderen Erwachsenen sind didaktisch oft nicht so gut zu Fuß. Dies gilt auch für Naturerlebnis- & Umweltpädagogen, die oft nur Methoden lernen, um Kinder an die Natur heranzuführen. Hier stehen sowohl der Inhalt an sich als auch das „Wie“ der Vermittlung im Raum. Nur Inhalt genügt längst nicht, sondern auch in  der Umweltbildung gelten Basics des Öffentlichkeitsarbeit.

Und nein, Öffentlichkeitsarbeit ist nicht = Umweltbildung, sondern ein anderes weites Feld.

Hä, wieso komme ich Ihnen jetzt damit? Ganz einfach, damit Sie Ihre Zielgruppe bei der (in-) formellen Umweltbildung gut erreichen. So, dass Ihre Leser/Teilnehmer hinterher schlauer sind und den Boden mit anderen Augen wahrnehmen.

Auch bei der Umweltbildung zum Boden wichtig: Die anvisierte Zielgruppe steht im Mittelpunkt.

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Autor:

Als freie Kommunikationsberaterin unterstütze ich Solo-Dienstleister dabei ihre PR-Strategie zu entwickeln, damit sie ihre Presse- & Öffentlichkeitsarbeit selbst ausführen können. Seit 2008 selbstständig tätig, findet ihr in meiner Artikelserie #10Jahre ultimative PR-Tipps :-)