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Kommunikation für den „Boden“ ist oft unkonkret

www.otten-wagener (4)Man könnte das Problem mit einem Satz nennen: Viel Inhalt für möglichst „alle“ Ziel – & Altersgruppen in ein einziges Dokument beziehungsweise eine einzige Veranstaltung packen. Das alleine ist allerdings nicht das ganze Problem sondern so eben mal die Laubschicht auf dem Humus.
Viele Laien wissen nicht, was sich unter ihren Füßen verbirgt. Manche wissenschaftlichen Mitarbeiter scheinen zu denken, sie könnten mit Laien genauso umgehen wie mit ihren Studenten. Manche wiederum schreiben Materialien für Schüler und Lehrer, vergessen dabei die Denkweise ihrer ZielgruppeN und schreiben flott an ihnen vorbei. Weil oft vieles im unklaren gelassen wird. Den Autoren ist alles klar, nur kann nicht jeder so schreiben, dass es Außenstehende genauso gut verstehen.

Und, die wissenschaftliche Sprache wird ja auch nicht mit der Muttermilch aufgesogen, sondern schwer erlernt. Nur wird sie nicht nur in Fachkreisen genutzt. Da, wo sie hingehört. Nein, Laien werden auch mit ihr angesprochen. Und so hören viele Menschen nicht hin und lesen einen Text nicht – denn sie verstehen die Fachtermini nicht oder fühlen sich im Stich gelassen.
Immer noch die Regel, wenn es um den Boden geht!

➡ Gut gemeint ist oft nicht gut gemacht
➡ Autoren-Profilierung versus Wohl und Nutzen interessierter Multiplikatoren

Öffentlichkeitsarbeit in der Umweltbildung

Lehrer und Erzieher können Inhalte auf ihre eigenen Zielgruppen ummünzen. Alle anderen Erwachsenen sind didaktisch oft nicht so gut zu Fuß. Dies gilt auch für Naturerlebnis- & Umweltpädagogen, die oft nur Methoden lernen, um Kinder an die Natur heranzuführen. Hier stehen sowohl der Inhalt an sich als auch das „Wie“ der Vermittlung im Raum. Nur Inhalt genügt längst nicht, sondern auch in  der Umweltbildung gelten Basics des Öffentlichkeitsarbeit.

Und nein, Öffentlichkeitsarbeit ist nicht = Umweltbildung, sondern ein anderes weites Feld.

Hä, wieso komme ich Ihnen jetzt damit? Ganz einfach, damit Sie Ihre Zielgruppe bei der (in-) formellen Umweltbildung gut erreichen. So, dass Ihre Leser/Teilnehmer hinterher schlauer sind und den Boden mit anderen Augen wahrnehmen.

Auch bei der Umweltbildung zum Boden wichtig: Die anvisierte Zielgruppe steht im Mittelpunkt.

Egal, ob Sie ein neues, eigenes Angebot planen, einen Artikel oder eine öffentlichkeitswirksame Ausstellung zum Boden vorhaben – finden Sie in größerer Mitarbeiterrunde Antworten auf  Fragen wie diese:

💡 Was nützt es Ihren Lesern/ Ihren Teilnehmern – kurz Ihren Zielgruppen?
💡 Was nützt es Ihren Empfängern?
💡 Womit beschäftigt sich Ihre Zielgruppe?
💡 Wohin will Ihre Zielgruppe?
💡 Was verbindet Ihre Zielgruppe mit dem Boden (aus Sicht der Empfänger – setzen Sie die Leserbrille auf!!!)?
💡 Wie tickt Ihre Zielgruppe?
💡 Was braucht Ihre Zielgruppe?
💡 Was nützt Ihr Vorhaben Ihrer Zielgruppe? (Arbeiten Sie den konkreten Nutzen heraus)

Nicht zuletzt müssen Sie vorher wissen, ➡ was Sie selbst mit Ihrem Vorhaben erreichen wollen und wohin die Reise Ihres Vorhabens gehen soll. Sonst stochert man bei den obigen „Zielgruppenfragen“ nämlich im Nebel und düst im Zweifelsfall an der anvisierten Zielgruppe vorbei. Und das wollen Sie doch vermeiden, oder?

P.S.: Vergessen Sie nie den Nutzen für die Zielgruppe, um den größtmöglichsten Nutzen für die Öffentlichkeitsarbeit zum Boden herauszuholen 😉

 

Autor:

Ich berate Dienstleister zu ihrer individuellen Unternehmenskommunikation und unterstütze sie dabei, das frisch Konzipierte und mit mir Erarbeitete selbst anwenden zu können. Denn gerade Dienstleister punkten mit ihrer persönlichen Art und Weise ihre Geschäfte anzugehen.