Erdhaftig – Silke Bicker | Kommunikation: Naturwissen & PR

to-go geht ökologisch nachhaltig

tasseErinnerungen an Schulpausen werden wach…, an Pausen in den 1980iger  Jahren. Da gab es wie heute Automaten mit Heißgetränken. Und damals wie heute spuckte der Automat zuerst den Plastikbecher aus und dann kam das Getränk hinein. Ist ja eine logische Reihenfolge. Es gab allerdings die Möglichkeit zuerst einen eigenen Becher drunterzustellen und gar nicht erst aus einem Kunststoffbecher trinken zu müssen. Warum? Aus Gründen des Umweltschutzes, saurer Regen und so. Und heute? Egal, ob man durch Fußgängerzonen geht,

sich in Wartezonen ein Wasser zieht oder sich etwas im Fernsehen anschaut: man sieht unweigerlich Leute, die aus Wegwerfbechern Getränke zu sich nehmen. Es ärgert mich. Und es nervt. Nix dazu gelernt, wieder rückfällig geworden? Gerade in Filmen könnte man doch mit guten Beispiel vorangehen: Glas- statt Plastikflasche, Keramik- statt Einmalbecher.

➡ Die Sensibilisierung für Sustainability direkt beim fernsehenden Konsumieren.

Wegwerfgesellschaft

Auf der Straße liegen achtlos weggeworfene Becher, in Mülleimern stapeln sie sich und ganz schlimm ist es Sonntagmorgens. Um die ca. 25 Milliarden Wegwerfbecher herzustellen, müssen rund zehn Millionen Bäume gefällt und sechs Milliarden Liter Wasser pro Jahr verwendet werden (Quelle WDR). Der CO2-Ausstoß ist entsprechend hoch. Teuer ist das Ganze auch. Andererseits zahlt das ja der Kunde, der mit den Bechern oftmals die Werbung für „Coffee-to-go“ trägt. Für andere Werbeflächen zahlen die Unternehmen. Hier zahlen die Kunden bereitwillig,das muss man nutzen. Käme sie und die Umwelt günstiger, ist nur leider gerad nicht im Trend.

Das können Sie tun

➡ Zuhause frühstücken und
➡ sich zur Arbeit etwas mitnehmen oder/und während der Arbeit aus abwaschbaren, wiederverwendbaren Tassen trinken
➡ Thermoskanne, Thermosbecher und Trinkflasche anschaffen und nutzen. Ja, muss man dann abends reinigen.

💡 Sie haben eine eigene Firma? – Lassen Sie doch Aufkleber drucken und auf trendige Thermosbecher kleben. Schenken Sie je eine jedem Angestellten und bitten sie diese Mugs künftig auf dem Weg zur und von der Arbeit zu benützen. So täten Sie der Umwelt Gutes und Ihre Mitarbeiter werben für ihren Arbeitgeber statt für X.

Tun Sie Natur und Umwelt Gutes, in dem Sie Sustainability = ökologische Nachhaltigkeit leben.

Silke Bicker

Autor: Silke Bicker

Ich schreibe und lehre für Organisationen, die mit unterschiedlichen Medien Wissen über Natur kommunizieren. Darüber hinaus berate ich Dienstleister zu ihrem individuellen PR-Konzept und unterstütze sie dabei, dieses selbst gut umsetzen zu können.

Kommentare sind deaktiviert.