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Lustlos bocken? Aktiv mitmachen!

Flipchart buntEinige Wochenenden im Jahr bereite ich angehende Erzieher auf die externe Prüfung vor, natürlich zu meinen erdhaftigen Themen 😉 Die meisten von ihnen sind leider unfreiwillig dabei. Entweder, weil sie neuerdings eine Ausbildung zum Erzieher nachweisen müssen, oder weil sie vom Arbeitsamt geschickt werden oder weil ihr ausländischer Abschluss im gleichen Beruf in Deutschland nicht anerkannt wird. Wenige kommen freiwillig und werden oft von den Unwilligen gebremst. Denn die verweigern oft die Mitarbeit.

Jedoch geht mit so einer Mitmach- und Arbeitsverweigerung immer vergeudete Zeit einher:

Perspektiven erkennen & selbstverantwortlich handeln als Teilnehmer

Mit jeder Minute verstreicht Lebenszeit. Wenn man nicht immer macht, was man eigentlich möchte und dort ist, wo man jetzt gerne wäre, auch dann lässt sich die Zeit nutzen. Wenn Sie also demnächst mal in einem Seminar sitzen und denken „hab keinen Bock, will nicht, interessiert mich nicht„, dann überlegen Sie sich, was Sie tun:

Mit der Situation umgehen, sie annehmen und das bestmögliche daraus schöpfen – Das bedeutet, selbst wenn das Thema uääh sein sollte, könnte es ja sein, dass der Dozent durchaus interessante Methoden einsetzt. Vielleicht sogar welche, die Sie sich  abgucken und mit ihrer eigenen Zielgruppe anwenden können?

Sich auf das Thema einlassen und neue Perspektiven zulassen – Auch wenn alles scheinbar  gähnend langweilig sein sollte, vielleicht findet man doch das eine oder andere Neue?

Stuhlkreis und vorbereitete Aktionen zum Ausprobieren – Stuhlkreise können für Teilnehmer lästig sein: kein Tisch als Barriere, der Aufforderung zum Aufstehen und in Aktion gehen kommt man unmittelbar nach, wenn die Dozentin aufsteht. Sie wissen schon, der Herdenreflex 😉
Nutzen Sie die Gelegenheit, wenn sie sich bietet. Oft bleibt im Alltagsgeschäft nämlich nicht die Zeit, Methoden am eigenen Leib zu erproben. So wissen Sie gleich, wie sich das, was Sie später selbst anleiten wollen oder gar müssen, anfühlt und können viel einfühlsamer mit eigenen Schutzbefohlenen umgehen.

Über den eigenen Horizont blicken

Fragen Sie sich immer:

  • Was habe ich davon, wenn ich bockig bin und es bleibe?
  • Was habe ich davon, wenn ich meinen Frust runterschlucke und mich auf Inhalte, Dozent und Methoden einlasse?
  • Wo könnten mir diese Inhalte/Methoden dauerhaft nützlich sein?

Meiner persönlichen Meinung nach ist nichts schlimmer als Gelegenheiten wie diese ungenutzt verstreichen zu lassen. Denn man kann immer (immer!) etwas für die eigene, persönliche Weiterentwicklung tun, Perspektiven entdecken und Zeit nutzen.

Autor:

Ich berate Dienstleister zu ihrer individuellen Unternehmenskommunikation und unterstütze sie dabei, das frisch Konzipierte und mit mir Erarbeitete selbst anwenden zu können. Denn gerade Dienstleister punkten mit ihrer persönlichen Art und Weise ihre Geschäfte anzugehen.