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Wir haben noch nicht verstanden – Fukushima

Möglicherweise ist es die bisher größte Katastrophe in der Geschichte der Menschheit: Erdbeben – Tsunami – Super-Gau. Super-Gau. Nein, er ist nicht vorbei, er geht weiter. Denn immer noch treten gewaltige Mengen an Radioaktivität aus: ins Grundwasser, in den Boden, in den Pazifik, die Flüsse. Es gibt sogar radioaktive Hotspots in Japans Tsunami-Region um Sendai.
Jedoch gibt es auch ein Projekt des Mahnens, Hoffens, das nicht anklagt und Japan Hoffnung schenken möchte: das Project sunshine for Japan, eine

Internationale Posterausstellung & Buch

Mansoureh Rahnama ist die Herausgeberin und Initiatorin des Projekts Sunshine for Japan – einer Ausstellung mit Postern und Texten von Designern und Autoren der ganzen Welt, die bereits unter anderem in Dortmund und Tokio ausgestellt wurde. Die Initiative wurde im März 2011 unter dem Motto „Deine Farben können das Land der aufgehenden Sonne wieder erhellen“ gestartet.

2013 wurde die Ausstellung aufgrund des rechtzeitig erschienenen Ausstellungskatalogs auf der Fankfurter Buchmesse in einer japanischen Matinee präsentiert. Ein Kurzfilm informiert sowohl über das Projekt, zeigt die Poster und Texte als auch musikalisch begleitete Impressionen der szenischen Lesung.

Es lohnt sich einen Blick in den Katalog zu werfen und sich siebeneinhalb Minuten Zeit für den Kurzfilm zu nehmen!

Film zur Buchvorstellung in Frankfurt
Website des Project sunshine for japan (in english)
Rezension des Katalogs
Das Bilderradio v 2.0 von Peter Grosshaus gibt weitere Einsichten in die Ausstellung

Es ist ein Lied zum Krieg, passt nicht ganz. Jedoch, die sich ändernde Betonung der Melodie je Strophe und der Schlussrefrain der letzten passen, denn wir haben immer noch nicht verstanden:
Sag mir wo die Blumen sind (gesungen von Marlene Dietrich)

Es geschah am 11. März 2011 um 14:47 Ortszeit in Fukushima

Es betrifft Menschen auf der ganzen Welt und besonders in Japan.

Es betrifft Meereslebewesen des Pazifiks, die in andere Ozeane wandern, sich vermehren und mit den Folgen leben müssen.

Es betrifft die Ozeane, die durch die Strömungen des Pazifiks nach und nach mit verstrahltem Wasser verseucht werden.

Es betrifft die Gezeitenflüsse und Küsten an denen dieses Wassser, vertrahlte Lebewesen und Trümmer angespült werden.

Es betrifft die Binnengewässer, Flussufer, Häfen und Bäche, in die verstrahlte Neophyten und Neozoen einwandern – mitgebracht von den Schiffen, die über die Meere fahren.

Es betrifft Nahrungsmittel und Trinkwasser, Böden und Pflanzen.

Es betrifft uns alle – irgendwann.

Autor:

Ich berate Dienstleister zu ihrer individuellen Unternehmenskommunikation und unterstütze sie dabei, das frisch Konzipierte und mit mir Erarbeitete selbst anwenden zu können. Denn gerade Dienstleister punkten mit ihrer persönlichen Art und Weise ihre Geschäfte anzugehen.