Erdhaftig – Silke Bicker | Kommunikation: Naturwissen & PR

Erdfarben sind bunt!

Erdpigmente bei Apis colori Erfurt 2012_Silke Bicker (4)Die meisten, die meineFortbildung für Kunstlehrer und Therapeuten „Von Lasceaux bis van Gogh“ buchen, fragen als allererstes, ob wir denn nur mit braunen Tönen arbeiten werden? Die zweite Frage lautet oft, wie es denn werden wird. Die erste Frage kann ich lächelnd verneinen, denn ich bringe bunte Farben mit und ja, nur Erdfarben 🙂 Die zweite Antwort ist aufwändiger, denn meistens haben wir im Workshop viel Spaß, meine Teilnehmer probieren alles selbst aus und finden oft, das die vier Stunden im Nu vergehen. Ja, selbst Lehrer, die einen vollen Unterrichtstag hinter sich haben und entsprechend geschlaucht sind! Sie haben nicht nur Freude und erfahren viel über Boden, oft geraten sie in einen Flow. Perfekt, um das Gelernte später mit Schülern selbst umzusetzen. Denn was einem Freude bereitet, gibt man auch gerne an andere weiter.

Erdfarben sind nicht nur braun, weil:

… sich Böden aus mehreren Stoffen zusammensetzt: Aus Gestein, Humus, Sedimenten, Wasser, Mineralien und Luft. Die Inhaltstoffe der Minerale sind für die Erdfarben wichtig.

Rot, Grün, Ockergelb, Schwarz, Umbra –

aus der Po-Ebene, Herculaneum, Sizilien, Frankreich, Toskana und aus dem Osnabrücker Land kommen die Erdfarben, die ich zum Fortbildungs-Workshop mitbringe und die natürlich genutzt werden.

Eisenoxide stiften oft eine rötliche oder gelbliche Bodenfarbe. Rosttöne eben 😉 Humus färbt Boden dunkelbraun. Je mehr Humus enthalten ist, desto dunkler die Farbe und je weniger, desto heller.

Silke Bicker

Autor: Silke Bicker

Ich schreibe und lehre für Organisationen, die mit unterschiedlichen Medien Wissen über Natur kommunizieren. Darüber hinaus berate ich Dienstleister zu ihrem individuellen PR-Konzept und unterstütze sie dabei, dieses selbst gut umsetzen zu können.

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