Erdhaftig – Silke Bicker | Kommunikation: Naturwissen & PR

Artikelserie: Gier frisst Hirn – Mentalität

Die „Gier-frisst-Hirn-Mentalität“ kommt in der Landschaftsnutzung recht häufig vor, selbst dann, wenn die Vergangenheit bereits mehrfach zeigte, wohin dieser Weg führt. Meist ist es teurer die Schäden zu bezahlen und zu reparieren, renaturieren oder restaurieren – je nachdem welche Objekte betroffen sind. Diese Artikelserie entwickelt sich weiter. In loser Folge schreibe ich je nach Anlass etwas dazu. Hier finden Sie die Links zu den bereits existierenden Beiträgen:

Teil I
berichtet über die Formen der „Gier-frisst-Hirn-Mentalität“ anhand eines kleines Beispiels, dass ich während einer Moderation selbst erlebte. Es geht um eine vorher idyllische Urlaubslandschaft, deren Landwirte auf Pächter von Agrarflächen hereingefallen sind.

Teil II
Das gefährliche Spiel mit den Flussauen anhand des Beispiels Sommerhochwasser an Donau, Elbe und Neckar im Juni 2013 mit vielen Links und Gedanken zum Bauen am Fluss.

Teil III
knüpft an Teil II an mit dem Aufhänger der Preußischen Landesaufnahme und dem Verbot Auen und bestimmte Niederungen zu bebauen und den Gegebenheiten von heute und wie es sein könnte, in einigen Städten auch bereits praktiziert wird.

Teil IV
dreht sich um Fukushima, den seit 2011 währenden Super-Gau. Nein, er ist nicht vorbei, er geht weiter. Denn immer noch treten gewaltige Mengen an Radioaktivität aus: ins Grundwasser, in den Boden, in den Pazifik, die Flüsse. Es gibt sogar radioaktive Hotspots in Japans Tsunami-Region um Sendai.

Teil V
Naturkatastrophe oder politisch gewollt? Das letzte Wochenende im Mai 2016 war für viele süd-, west- und mitteldeutsche Kommunen grauenhaft: Gewitter lösten knietiefe Hagelschläge aus, Regen ließ Ufer und Kanalisationen übertreten beziehungsweise nichts mehr fassen. Aber: es war vorhersehbar und Zuständige des Hochwasserschutzes wissen dies seit langem.

 

Silke Bicker

Autor: Silke Bicker

Ich schreibe und lehre für Organisationen, die mit unterschiedlichen Medien Wissen über Natur kommunizieren. Darüber hinaus berate ich Dienstleister zu ihrem individuellen PR-Konzept und unterstütze sie dabei, dieses selbst gut umsetzen zu können.

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